Start

Über uns

Satzung

Vorstand

Historie

Mitglieder

Auszeichnungen

Aktuelles

IGdA-Aktuell

Termine

Service

Links

Impressum

Kontakt

Datenschutzerklärung

Archiv

Satzung



§ 1 Name und Sitz

Die "Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren" (im folgenden "IGdA" genannt) dokumentiert auch mit dem Namen ihren überregionalen Charakter.
Die IGdA ist unter VR 1829 im Vereinsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen. Der juristische Sitz ist somit Nürnberg. Für die tägliche Korrespondenz ist aber die Anschrift der Geschäftsstelle maßgebend.


§ 2 Zweck und Ziel

Zweck der IGdA ist es, die Autorentätigkeit der Mitglieder der IGdA zu fördern. Die freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder bestimmt das Maß der Förderung.
Ziel ist es, den Mitgliedern der IGdA möglichst viele Chancen zur Veröffentlichung ihrer Werke zu bieten oder zu vermitteln. Den Mitgliedern steht die Vereinszeitschrift, die "IGdA-aktuell", als Medium zur Veröffentlichung zur Verfügung. Das Erscheinen der "IGdA-aktuell" ist eine satzungsgebundene Verpflichtung. Eine Verlagstätigkeit unter eigenem Namen kann von der IGdA bei der Beachtung der vereinsrechtlichen Bestimmungen ausgeübt werden.


§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der IGdA kann von jeder Person, die in deutscher Sprache literarisch tätig ist, beantragt werden. Dem Aufnahmeantrag ist ein Leistungsnachweis beizufügen. Ein Mitglied, welches vom erweiterten Vorstand bestellt wird, entscheidet nach Prüfung des Antrages über die Aufnahme. Bei Fragen ist der 1. oder 2. Vorsitzende hinzuzuziehen. Auch Verbände, Institutionen und Gruppierungen, deren Tätigkeit den Zielen der IGdA entspricht, können die Mitgliedschaft in der IGdA erlangen. Rechte und Pflichten aller Mitglieder sind unabhängig vom Status gleich: 1 Mitgliedschaft = 1 Stimme. Auch eine "Förder-Mitgliedschaft" ist möglich. Der erweiterte Vorstand kann Ehren-Mitgliedschaften verleihen.
Die Mitgliedschaft beginnt nach Entrichtung der Aufnahmegebühr und des ersten Beitrages. Jedem Mitglied wird ein Lichtbildausweis ausgestellt, der am Ende der Mitgliedschaft der Geschäftsstelle zurückzugeben ist. Die Mitgliedschaft ist mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende schriftlich bei der Geschäftsstelle kündbar. Ein gekündigtes Mitglied hat kein Wahlrecht.
Ein Mitglied scheidet mit der Streichung der Mitgliedschaft aus der IGdA aus. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach zwei schriftlichen Mahnungen nicht innerhalb eines Monats in voller Höhe entrichtet. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt per Vorstandsbeschluss.
Die Mitgliedschaft verpflichtet jedes Mitglied, die Arbeit des Vereins zu fördern. Ein gegen die Ziele der IGdA gerichtetes Verhalten kann einen Ausschluss zur Folge haben. Über einen Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand zusammen mit dem Ältestenrat und dem Ehrenvorsitzenden. Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar.


§ 4 Beitrag, Gebühren

Es wird ein Vereinsbeitrag erhoben. Beim Eintritt in die IGdA ist eine Aufnahmegebühr fällig. Die Höhe des Beitrages und der Aufnahmegebühr wird jährlich gemeinsam vom erweiterten Vorstand und dem Ältestenrat überprüft und gegebenenfalls in neuer Höhe der Mitgliederversammlung zur Zustimmung vorgeschlagen. Der Vorstand ist berechtigt, bei begründeter finanzieller Notlage auf Antrag und jährlichem Nachweis den Beitrag zu ermäßigen.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Rechte aus der Mitgliedschaft sind von der Entrichtung des Beitrages abhängig, siehe dazu auch §§ 2, 3 und 5.


§ 5 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind:
a) der Vorstand gemäß § 26 BGB (der 1. Vorsitzende),
b) der erweiterte Vorstand,
c) die Mitgliederversammlung


§ 5 a Vorstandswahl

Die wahlberechtigten Mitglieder der IGdA wählen alle drei Jahre sieben Mitglieder zum Vorstand. Dazu ruft der 1. Vorsitzende spätestens sechs Monate vor Ablauf der Amtszeit die Mitglieder auf, Kandidaten für die Wahl vorzuschlagen. Die Vorgeschlagenen werden von der Geschäftsstelle angeschrieben, die Zustimmenden werden in einer Kandidaten-Liste den Mitgliedern vorgestellt.
Die Wahl selbst wird als geheime Briefwahl durchgeführt. Dazu wird im Jahr vor der Wahl ein Wahlausschuss von den Mitgliedern bestimmt. Für die Briefwahl sind vom amtierenden Vorstand Wahlscheine vorzubereiten, auf denen die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet sind. Diese Wahlscheine sind zusammen mit einem mit der Anschrift des Wahlleiters versehenen Umschlag jeweils im Juli des Wahljahres an alle wahlberechtigten Mitglieder zu versenden. Gültig sind alle Wahlbriefe, die bis zum 31. August beim Wahlleiter eintreffen.
Auf dem Wahlschein sind mindestens acht Kandidaten zu nennen. Jedes wahlberechtigte Mitglied hat maximal sieben Stimmen und kann somit bis zu sieben Kandidaten wählen. Der Wählende kann jedem Kandidaten nur eine Stimme geben. Die sieben Kandidaten mit den meisten Stimmen sind gewählt. Bei Stimmengleichheit auf dem siebten Platz entscheidet auf der folgenden Jahreshauptversammlung das Los. Die Nichtgewählten sind Ersatz-Mitglieder für den erweiterten Vorstand in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl.
Der Wahlleiter fertigt über das Ergebnis der Vorstandswahl ein Protokoll an, das auf der folgenden Jahreshauptversammlung verlesen wird. Das Wahlergebnis und das Ergebnis der konstituierenden Sitzung des erweiterten Vorstands sind in der folgenden Ausgabe der "IGdA-aktuell" zu veröffentlichen. Mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses endet die Amtszeit des "alten" Vorstands und beginnt die des "neuen" Vorstands. Die Kasse der IGdA wird erst zum Jahreswechsel, nachdem die Kassenprüfung durchgeführt wurde, übergeben.
Für eine eventuell nötige Interimszeit hat die Leitung des Vereins der Ehrenvorsitzende inne.


§ 5 b Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus den sieben gewählten Mitgliedern und dem Ehrenvorsitzenden. In seiner konstituierenden Sitzung, die am Tag der Jahreshauptversammlung stattfinden muss, bestimmt der erweiterte Vorstand die Besetzung der einzelnen Posten, insbesondere wird der 1. Vorsitzende gewählt.
Die Posten: 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender, Geschäftsführer, Schatzmeister, mehrere Beisitzer; Personalunion ist möglich, der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister dürfen kein weiteres Amt ausüben.
Der erweiterte Vorstand kann bis zu zwei weitere Vereinsmitglieder in seinen Kreis hinzuwählen, wenn die Ausübung wichtiger Funktionen für die Vereinsarbeit dies erfordert. Derart hinzugewählte Vorstandsmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die ordentlich gewählten Vorstandsmitglieder.
Sollte eines der Mitglieder des erweiterten Vorstandes während der laufenden Amtszeit ausfallen, muss sich der erweiterte Vorstand neu konstituieren. Stehen nicht genügend Ersatz-Vorstands-Mitglieder (gemäß Nachrückliste/Wahlergebnis) zur Verfügung, können die verbliebenen Mitglieder des erweiterten Vorstands weitere Vereinsmitglieder in nötiger Zahl in ihren Kreis berufen.
Für Entscheidungen reicht die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Der erweiterte Vorstand kann seine Entscheidung auch schriftlich herbeiführen (Vorstandsbriefe). Der 1. Vorsitzende hat dabei die Anträge zu formulieren und zu begründen. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes antworten schriftlich zustimmend oder ablehnend. Auf Wunsch eines der Mitglieder des erweiterten Vorstandes muss der 1. Vorsitzende das Abstimmungsergebnis offenlegen.


§ 5 c Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr durchgeführt. Termin und Ort sind mindestens drei Monate vorher in der "IGdA-aktuell" bekanntzugeben. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern wenigstens 21 Tage vorher bekanntzugeben (in der zuletzt vorher erscheinenden Ausgabe der "IGdA-aktuell"). Der Versammlungsleiter der Mitgliederversammlung ist der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende. Ausnahmsweise kann die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter bestimmen. Für Entscheidungen reicht die einfache Mehrheit, einzige Ausnahme: § 8. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, der Protokollführer wird durch den Versammlungsleiter bestimmt. Für die Mitgliederversammlung ist eine Anwesenheitsliste zu führen.


§ 6 Kassenführung, Kassenprüfung

Der Vereinskasse führt der Schatzmeister. Er ist an Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstandes gebunden. Der Schatzmeister hat die alleinige Bankvollmacht, der 1. Vorsitzende die Zeichungsvollmacht.. Der Schatzmeister wickelt die Kassengeschäfte bis zu € 100,-- alleine ab; bei höheren Beträgen ist Rücksprache mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden nötig. Beitragsbefreiungen fallen nicht unter diese Regelung (siehe auch § 4). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Auf der im Wahljahr stattfindenden Mitgliederversammlung werden auch 2 Kassenprüfer für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Diese haben das Recht, jederzeit die Kassengeschäfte einzusehen und berichten darüber der Mitgliederversammlung. Der erweiterte Vorstand kann während des Jahres eine außerordentliche Kassenprüfung anordnen, über diese Prüfung berichten die Kassenprüfer dem erweiterten Vorstand.


§ 7 Amtsführung

Die Vorstandsämter werden ehrenamtlich ausgeübt. Aus dem Vereinsvermögen werden nur Kosten für eindeutige Vereinsausgaben (z. B. Porti, Telefon, Fahrt usw.) gegen Beleg erstattet. In Zweifelsfällen entscheidet der 1. oder 2. Vorsitzende.


§ 8 Auflösung, Löschung

Zur Auflösung der IGdA ist ein schriftlicher Antrag von mindestens 20 Mitgliedern nötig. Die Mitgliederversammlung, die diesem Antrag folgt (evtl. außerordentlich), stimmt über diesen Antrag ab. Wenn sich dafür eine 4/5 Mehrheit findet, ist die Auflösung beschlossen. Das eventuell vorhandene Vereinsvermögen wird dann einer gemeinnützigen Organisation überlassen.
Die Löschung des Vereins im Vereinsregister zu beantragen, ist dann die letzte Aufgabe des bis dahin amtierenden 1. Vorsitzenden.


§ 9 Satzungsänderung

Änderungen dieser Satzung können von einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

Weinstadt, den 23. September 1994