Maria-Luise Kleineberg



Maria-Luise Kleineberg


Vita Leseprobe

M - itmenschlichkeit wird in meinem Beruf als Seelsorgerin groß geschrieben
A - utorin bin ich in meiner Freizeit und ein Roman ist in Arbeit
R - eisen würde ich immer gerne nach Italien
I - die IGdA ist mir ans Herz gewachsen
A - theismus ist für mich ein Fremdwort

L - ese am liebsten italienisch, aber mit dem Verstehen hapert es
U - nternehme gerne Touren mit meinen Walking Stöcken
I - nteressiere mich für Kunst und Kultur
S - spiele Theater, Gitarre, Klavier und Zither
E - ntdecke immer wieder neu, dass das Glück im Kleinen Liegt

K - reativität ist mein Lebenselexier
L - edig bin ich
E - ssen gehe ich am liebsten italienisch
I - nteressiere mich für Mensch und Natur
N - ichtraucher bin ich nicht immer gewesen
E - rlebe Begegnungen mit Menschen als Bereicherung
B - untheit mag ich, es gibt keinen grauen Alltag
E - ngel, Kinder, Tiere liebe ich besonders
R - omy Sharon ist mein Pseudonym
G - laube, dass Träume erfüllt werden, wenn ich zuvor aufwache




Sommerregen

Liebreiz über dem Gras,
das sich im Tau ertränkt
durchsichtig wie aus Glas
hat sich der Tropf erhängt.

Netzwerk über dem Grün,
das sich die Spinn`erbaut,
möcht` der Tropf weiter zieh`n
und findet keinen Laut.

Lichtspiel über dem Hain,
das sich am Gold berauscht,
spiegelnd im Sonnenschein
hat sich der Tropf verbraucht.

Anmut über dem Land,
das sich der Wolken wehrt
selig im Silberband
der Tropf im Nass entleert.


Leseprobe II.
Märchenfee

Nektarmund gemalter Wortakt
geschmückt im Sophiengewand,
verzaubert dein Herz elfennackt
trotzend der Uhr stürmischen Sand.

Sanduhrlauf verrinter Zauber
getanzt im Buchstabengewand,
verziert Honigmoral sauber
siegend der Lieb`magisches Band.

Elfenbrust bespukter Wortschwall
getarnt im Himmelblaugewand,
verführt dein Seelenwiderhall
liebend der Weisheit Märchenland.


Leseprobe III.
Ich wünsche dir ein Nebelhorn,
wenn dein Blick vom Licht geblendet,
daß dich die Sehnsucht treibt nach vorn,
Hören sich dem Herz zuwendet.

Ich wünsche dir den Harfenklang,
wenn Mißtöne dein Ohr verstimmt,
daß dich dein eig`ner Seelensang
mit Durchblick dir die Nächte nimmt.

Ich wünsche dir den Flügelschlag,
wenn dich deine Schritte lähmen,
daß du erhebst zum Sonnensang,
Fliegen sich des Flugs nicht schämen.

Ich wünsche dir des Tigers Mut,
kein Nebelhorn ihn schrecken kann,
des Dornenvogels Sangesglut,
soll singen deinen Zauberbann.

Ich wünsche dir der Harfe leisen Ton,
wenn der Tiger in dir brüllt,
daß nicht des Adlers spöttisch Hohn,
dir den Blick erneut verhüllt.