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Rudolf-Descher-Feder 2010





Laudatio
Zur Verleihung der Rudolf-Descher-Feder 2010
an

RENATE WEIDAUER




Erwarten Sie bitte keine Laudatio im klassischen Sinne von mir, denn eine Lobpreisung hat die in unserem Rahmen Ausgezeichnete nicht nötig, sehr wohl aber eine Ehrung; dazu ein paar Worte:

Sie schreibt, weil sie muss, weil sie will, weil sie es kann - in Demut vor/Liebe zur Sprache, vor dem Wort…

Renate Lisbeth Luise …
wurde in Dresden geboren, mit 2 Jahren nach Berlin verpflanzt und wurde da auch eingeschult.
Mit 8 Jahren wurde die Familie evakuiert, so kam sie mit Mutter und Geschwistern zurück nach Dresden zur Großmutter und ging auch dort zur Schule.
Sie war 10 Jahre alt, als Dresden zerstört wurde, die Familie wurde ausgebombt und kam nach Großdeuben bei Leipzig.
Im gleichen Jahr kam sie mit ihrer Mutter nach Berlin zurück, der Vater wurde wiedergefunden.
Besuch der Oberschule. Bereits in der Oberschule schrieb sie Gedichte.

Es folgte die Übersiedlung nach München, Abitur, Studium der Volksgermanistik, später 1 Semester an der FU West-Berlin
  1. Staatsexamen f. Höheres Lehramt, 2 Jahre Referendarin in München
  2. 2. Staatsexamen
  3. Studienrätin auf Probe am Gymnasium, Lektorin am Deutschen Zentrum Stockholm als Lehrerin für Deutsch in Schweden tätig
  4. Sie lernt segelfliegen und fallschirmspringen. Sie war und ist immer flink unterwegs.

Bis zur Heirat als Studienrätin in München tätig.
In den nächsten Jahren steht die Familie im Vordergrund, dadurch auch eine Schreibpause von ca. 20 Jahren.
Lehrtätigkeit bis zu ihrer Pensionierung 1997.

Warum ich Ihnen das alles erzähle? Weil alles Erlebte in das Schreiben einfließt. Das Engagement für Indien, etc.

Erste Veröffentlichungen in der Studentenzeit - Geschichten in Jahrbüchern
Nach der Schreibpause erst 1994 auf einer Griechenlandreise begann sie wieder zu schreiben, vornehmlich Lyrik, später auch Prosa.

Es begann eine intensive literarische Tätigkeit, denn - was Renate Weidauer macht, das macht sie ganz - neben ihrer Tätigkeit als freie Autorin folgt die Herausgabe von 4 Puchheimer Seniorenbüchern
Mitgliedschaft in 2 Autorengruppen:
  • eine für Experimentelles Schreiben
  • Eine Schreibwerkstatt der Germeringer Fraueninitiative

Über 11 Jahre war sie Beauftragte des Puchheimer Seniorenschreibtisches und erhielt dafür den Kulturpreis des Bayer. Landtages.

Sie war langjähriges Mitglied der Gesellschaft der Lyrikfreunde, seit 1997 bei der IGdA.
Hier setzt sie sich ein, wo immer es nötig ist.
Die Rechnungsprüfer suchen einen Platz für ihr Arbeitstreffen - Renate Weidauer lädt sie dazu ein;
Die Zeitung braucht Mitarbeiter - Renate Weidauer ist dabei, prüft, liest Korrektur mit der ihr gegebenen peniblen Genauigkeit, die uns allen sehr wertvoll ist.
Sie macht sich Gedanken über evtl. Verbesserungen, Möglichkeiten die allen Mitgliedern zugute kommen - die Reihe ließe sich fortsetzen.

Was Sie nun sicher vermissen, ist das - zugängliche - literarische Werk der Renate Weidauer:

1999 - LYRISCHES KALEIDOSKOP im Idea-Verlag
2000 - ZWISCHEN STAUB UND WEISSEM MARMOR - INDIEN HEUTE
2002 - BREITGEFÄCHERT - Erzählungen (25 Prosatexte)
2007 - HÄUTUNGEN - Indische Novelle

Sie absolvierte zahlreiche Lesungen in Deutschland, Schweden und Österreich, erschrieb sich zahlreiche Auszeichnungen, zB Hattenheimer-Hofheimer Texte, Bärlauchwochen, Interne Bewerbe der IGdA, etc.).

Die Descher-Feder geht in diesem Jahr an RENATE WEIDAUER!